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Bahnbetriebswerk Güsten
Side by Micky
Das Bahnbetriebswerk Güsten war vom Lokbestand eines der größten und vom Bauzustand eines der modernsten Bahnbetriebswerke der Deutschen Reichsbahn.
Das Bw Güsten bestand aus dem Stamm-Bw Güsten und den Einsatzstellen Köthen, Bernburg, Aschersleben und der bei vielen Eisenbahnfreunden durch die Eisenbahnfeste bekannten Einsatz- stelle Staßfurt, die für die Betreuung der Dampflokomotiven der Baureihen 50 und 41 zuständig war. Vor allem durch den Auslaufbetrieb der Baureihe 41 wurde das Bw Güsten sehr bekannt. Im Stamm-Bw und den Einsatzstellen waren rund 1300 Eisenbahner beschäftigt, die ca. 5% der Zugförderung der Deutschen Reichsbahn erbrachten. Da das Bw Güsten zum Großteil Güterzüge bespannte, wurden die Loks durch den Zusam- menbruch der DDR-Wirtschaft nach der Wende fast über Nacht arbeitslos.  1994 verlor das Bw Güsten seine Selbstständigkeit und wurde zur Aussen- stelle des Bw Halberstadt.1996 wurde das ehemalige Bw geräumt und ver- fiel zusehens. Im Jahr 2011 wurden alle Gebäude mit Rundschuppen und Drehscheibe abgerissen und auf dem Gelände ein gigantischer Solarpark errichtet. Eine einsame kleine Trafostation am ehemalige Meßwagen ist alles was heute noch vom ehemaligen Groß-Bw Güsten zeugt. Im Jahr 1983 begann ich mein Lehre als Lokschlosser im Bahnbetriebswerk Güsten und war bis zum Sozialplan im Jahr 1991, genannt Rauswurf, in der Achssenke beschäftigt. Da das Bahnbetriebswerk Güsten langsam in Vergessenheit geriet, wollte ich meiner alten Heimat wenigsten im HO-Maßstab ein Andenken geben, und so lebt das Bw Güsten in meinem Hobby- raum weiter.  Seit 16 Jahren bin ich mit viel Liebe zum Detail damit beschäftigt, das Bw Güsten im H0-Maßstab auferstehen zu lassen. Anhand der Bilder ist mir das hoffentlich auch gelungen.
HO-Modell Bw Güsten HO-Modell Bw Güsten Modellbau Bw Güsten Modellbau Bw Güsten Originalfotos Bw Güsten Originalfotos Bw Güsten Bw Güsten stillgelegt Bw Güsten stillgelegt Gästebuch Gästebuch
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Bahnbetriebswerk Güsten
Das Bahnbetriebswerk Güsten war vom Lokbe- stand eines der größten und vom Bauzustand eines der modernsten Bahnbetriebswerke der deutschen Reichsbahn. Das Bw Güsten bestand aus dem Stamm-Bw Güsten und den Einsatzstel- len Köthen, Bernburg, Aschersleben und der bei vielen Eisenbahnfreunde durch die Eisenbahn- feste bekannten Einsatzstelle Staßfurt, die für die Betreuung der Dampflokomotiven der Baureihen 41 und 50 zuständig war. Vor allem durch den Auslaufbetrieb der Baureihe 41 wurde das Bw Güsten sehr bekannt. Im Stamm-Bw Güsten und den Eisatzstellen waren runf 1300 Eisenbahner beschäftigt, die rund 5% der Zugförderung der Deutschen Reichsbahn erbrachten.
Da das Bw Güsten zum Großteil Güterzüge be- spannte, wurden die Loks durch den Zusammen- bruch der DDR-Wirtschaft nach der Wende fast über Nacht arbeitslos.1994 verlor das Bw Güsten seine Selbsständigkeit und wurde zur Aussen- stelle des Bw Halberstadt. 1996 wurde das ehe- malige Bw geräumt und verfiel zusehens.Im Jahr 2011 wurden alle Gebäude mit Rundschuppen und Drehscheibe abgerissen und auf dem Gelän- de ein gigantischer Solarpark errichtet. Eine ein- same kleine Trafostation am ehemaligen Meßwa- gen ist alles was heute noch vom ehemaligen Bw Güsten zeugt. Im Jahr 1983 begann ich meine Lehre als Lokschlosser im ehemaligen Bw Güs- ten und war bis zum Sozialplan im Jahr 1991, genannt Rauswurf, in der Achssenke beschäftigt. Da das Bahnbetriebswerk Güsten langsam in Ver- gessenheit geriet, wollte ich meiner alten Heimat wenigstens im H0-Maßstab ein Andenken geben und so lebt das Bw Güsten in meinem Hobby- raum weiter. Seit 14 Jahren bin ich mit viel Liebe zum Detail damit beschäftigt, das Bw Güsten auferstehen zu lassen. Anhand der Bilder ist mir das hoffentlich auch gelungen.  
Hochbetrieb an der Drehscheibe des Bw Güsten
Bahnbetriebswerk Güsten mit Güterbahnhof
der EDK 80 von Rothe an der Bekohlung
der Meßwagen mit Rheostatanlage
der Putzstrang mit Kohlebansen
ein Gast aus Halberstadt auf der Drehscheibe
das Stellwerk GO
das Nebenlager des Bahnbetriebswerkes
Blick vom Güterbahnhof zum Bahnbetriebswerk
der 1985 feriggestellte Halbrundschuppen